In vielen Regionen der neuen Bundesländer wandern junge Menschen ab. Dort sind die „jungen Alten“ im Alter zwischen 50 und 75 Jahren schon jetzt die größte Bevölkerungsgruppe. Gleichwohl sind sie vielerorts schlecht in das kommunale Alltagsleben integriert. Verantwortliche in lokaler Politik oder Verwaltung unterschätzen häufig die Potenziale älterer Menschen und den Beitrag, den die „jungen Alten“ für das Gemeinwesen leisten könnten.
Ziel im Projekt „junge Alte“ ist es, neue Wege des Zusammenlebens in der Kommune zu finden. Als zentrale Methode nutzt das nexus Team eine Eigenentwicklung: Den Salon. Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten beraten über eine beteiligungsorientierte Strategie. Diese reicht von der Gestaltung des öffentlichen Raumes bis zu den Strukturen, in denen sich bürgerschaftliches Engagement und politische Teilhabe entfalten können.
Partner in dem Projekt ist je eine Stadt aus den Modellregionen demografischer Wandel des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (bmvbw). Dabei geht es darum, Pläne zu entwickeln und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Beteiligte Städte sind Artern (Kyffhäuserkreis) und Torgelow (Uecker-Randow).
Artern setzte mit einer Kurzplanungszelle im April 2009 erste Schritte zu den Beteiligungsstrategien um. Zum Thema „Gestaltung des öffentlichen Raumes“ waren ausschließlich Bürger- und Bürgerinnen über 60 Jahre beteiligt. Das nexus Team bereitete den Salon vor, sprach Experten an und arbeitete eng mit den lokalen Partnern zusammen.
Die umfangreiche Vorstudie zum Salon sowie der Endbericht, in dem die lokale Ausgangssituation, Problemfelder, Handlungsempfehlungen und die Pläne der Kommunen zusammengefasst sind, stehen jetzt zum Herunterladen bereit.
|