Das Projekt ist Teil eines von der TU Berlin geleiteten anwendungsorientierten Forschungsverbunds zur nachhaltigen Entwicklung der "New Town" Hashtgerd in der Nähe von Teheran als Entlastungsstadt für die Megacity Teheran im Iran (
www.youngcities.org).
Wie viele geplante Satellitenstädte haben die zahlreichen iranischen New Towns Akzeptanzprobleme, weil diesen Planstädten in der Peripherie wenig Lebensqualität zugetraut wird. Hier setzt das Projekt mit neuen, nachhaltigen Projekten an. Der Verbund ist Teil des vom BMBF geförderten Programms zur nachhaltigen Entwicklung von Megastädten von morgen (Research for the Sustainable Development of the Mega-Cities of Tomorrow).
Das auf 11 Jahre angelegte Projekt (davon zwei Jahre bisher fest zugesagt) konzipiert gemeinsam mit Partnern aus dem Iran die Entwicklung der geplanten "New Town" Hashtgerd in der Nähe von Teheran und setzt im Sinne von Aktionsforschung Pilotprojekt in Hashtgerd um. Aus der TU Berlin sind insbesondere die Bauingenieurswissenschaften, Stadtarchitektur, und die Stadt- und Regionalplanung beteiligt. Aufgabe des nexus Instituts für Kooperationsmanagement und dem mit ihm verbundenen Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin ist die Erforschung von Kommunikations, Kooperations- und Beteiligungsformen für die nachhaltige Stadtentwicklung im Iran, sowie – in der zweiten Projektphase – die Durchführung von konkreten Kooperationsprozessen mit iranischen Stakeholdern. Die Beteiligung von Frauen ist dabei eine der Aufgaben.
In einem weiteren Schritt geht es um die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere iranische "New Towns".