30.11.09
Projekt Kurzplanungszellen
Bürger auf Usedom sehen Chancen für Zusammenarbeit über Grenzen

Mit einer engeren Zusammenarbeit zwischen deutschem und polnischem Teil der Insel Usedom sowie der Region könnten die Folgen des demografischen Wandels verringert werden. Zu dieser Einschätzung kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Planungszelle, die nexus unter dem Motto „Usedom als deutsch-polnische Insel“ moderierte.
Usedom wächst über ehemalige und trennende Grenzen hinweg zusammen. So bieten sich nach Einschätzung der 26 Teilnehmer Möglichkeiten, den negativen Folgen des demografischen Wandels zu begegnen. Derzeit verlassen vor allem Jugendliche die Region. Die Teilnehmer hoffen auf wirtschaftliches Potenzial für Usedom, auslöst unter anderem durch die polnische Großstadt Swinemünde. Dort gibt es interessante Arbeitsplätze auch außerhalb der Tourismusbranche, vor allem im Hafen und der Logistik.
Die Bürger begreifen den Zuzug junger Polen in die von Abwanderung besonders betroffenen Gemeinden Ostvorpommerns als Chance für die Region. Das Ergebnis der Planungszellen – es wird Bürgergutachten genannt – dokumentiert jetzt auf 60 Seiten die Ergebnisse der Veranstaltung vom 28. und 29. Juli 2009. Teilnehmer der Planungszelle waren Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Seebad Heringsdorf, die 60 Jahre oder älter waren.
Download des Bürgergutachtens: Bürgergutachten Heringsdorf
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