In vielen Regionen der neuen Bundesländer, die von Bevölkerungsrückgang und Abwanderung besonders betroffen sind, stellen die „jungen Alten“ zwischen 50 und 75 schon jetzt die größte Bevölkerungsgruppe dar. Gleichwohl sind sie vielerorts schlecht in das kommunale Alltagsleben integriert. Verantwortliche in lokaler Politik oder Verwaltung unterschätzen häufig die Potenziale älterer Menschen und den damit möglichen Beitrag, den die „jungen Alten“ für das Gemeinwesen leisten könnten.
Ziel im Projekt „junge Alte“ ist es, neue Wege des Zusammenlebens in der Kommune zu finden. Ein Weg ist eine Tagung als „Salon“, bei dem Experten unterschiedlicher Fachgebiete eine beteiligungsorientierte Strategie beraten. Diese reicht von der Gestaltung des öffentlichen Raumes bis zu den Strukturen, in denen sich bürgerschaftliches Engagement und politische Teilhabe entfalten können. In Zusammenarbeit mit den Vertretern von je einer Gemeinde aus den Modellregionen demografischer Wandel des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sollen konkrete Pläne zur Umsetzung der einzelnen Handlungsempfehlungen entstehen.
Das nexus Institut bereitet den Salon vor, spricht Experten an und arbeitet eng mit den lokalen Partnern zusammen. Abschluss des Projektes im Dezember 2008 wird die Übergabe der Pläne an die Kommunen und Landkreise in den Modellregionen sein.
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