18.03.06
nexus-Mitarbeiter beim Europäischen Fahrgastverband in Maastricht:Die Beteiligung von Fahrgästen durch Verkehrsunternehmen stand im Mittelpunkt der heutigen Präsentation von Martin Schiefelbusch und Holger Jansen in Maastricht. Die Mitarbeiter des nexus-Instituts präsentierten den rund 50 Gästen der Jahreshauptversammlung des Europäischen Fahrgastverbandes (EPF) in Maastricht einige Ergebnisse aus mehrjähriger Arbeit in verschiedenen Projekten zu öffentlichen Verkehrsmitteln.
"Es geht um die vier Ebenen Politik, Planung, Produktion und Praxis bei öffentlichen Verkehrsmitteln", erläutert Martin Schiefelbusch. In jeder Ebene können Bürger und Fahrgäste beteiligt werden. So könne die Akzeptanz von öffentlichen Verkehrsmitteln steigen. "Wichtig ist, dass die Rahmenbedingungen anders sind als in klassischen Wettbewerbsmärkten", erläutert Schiefelbusch. So gebe es Konzessionen, die für mehrere Jahre an ein Unternehmen vergeben werden. Der Kunde habe dann keine Alternative zu einem Verkehrsunternehmen, unabhängig davon, ob es gute oder schlechte Qualität biete.
Die Qualität im öffentlichen Verkehr spielt für Fahrgäste eine wichtige Rolle. Das nexus-Institut erstellt derzeit im Auftrag der Europäischen Union eine Studie Projekt zur Situation bei Fahrgastrechten und Servicegarantien in den Mitgliedsstaaten. "In den nächsten Monaten werden wir in allen 25 EU-Staaten den aktuellen Stand analysieren und neue Trends erheben", so Holger Jansen. Dabei geht es um alle öffentlichen Verkehrsmittel auf Schiene, Straße, See und Luft.
Das Team des nexus-Instituts warb um Mitarbeit bei Gästen und Mitgliedsverbänden des Europäischen Fahrgastverbandes. "Sie sind für uns wichtige Unterstützer und Multiplikatoren", betonen Jansen und Schiefelbusch. Der Europäische Fahrgastverband und das nexus-Institut werden die schon bestehende gute Zusammenarbeit weiter fortsetzen.
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